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21.02.2012 07:00 | Bad Kreuznach | Bad Kreuznach (Kreis)

Gedenken an Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Stiftung kreuznacher diakonie beteiligt sich an Schweigeminute

Bad Kreuznach - Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund rufen gemeinsam zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt auf. Diesem Aufruf schließt sich die Stiftung kreuznacher diakonie an und lädt zu einer kurzen Mittagsandacht am 23. Februar 2012 um 12 Uhr in die Diakonie Kirche in Bad Kreuznach ein.

Im gemeinsamen Aufruf der Gewerkschaften und Arbeitgeber heißt es: „Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde, Raubüberfälle und Anschläge erfüllen die Menschen in Deutschland mit Abscheu und Entsetzen. Wir trauern um die Opfer. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben. Wir sind tief betroffen, dass nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten“.

Auch die Stiftung kreuznacher diakonie tritt für eine Gesellschaft ein, in der Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben. In unseren Geschäftsbereichen ist zwischen Klienten, Patienten, Kunden und Mitarbeitenden ethnische und kulturelle Vielfalt gelebte Realität. Das christliche Menschenbild, das uns leitet, beinhaltet den Auftrag zu Integration, Respekt und Toleranz. Insbesondere die Erinnerung an die Zeit zwischen 1933 und 1945 und die damals verübten Gräueltaten an Menschen mit Behinderungen ist uns Verpflichtung, rechtsextremem Gedankengut entschieden entgegenzutreten.
Den Initiatoren Deutscher Gewerkschaftsbund und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände sind mittlerweile viele gefolgt und rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, am Donnerstag, 23. Februar 2012, um 12 Uhr für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit innezuhalten. Dies geschieht zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.
Im stillen Gedenken an die Opfer soll ein kraftvolles Zeichen gesetzt werden:

• ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden,
• ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt,
• ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands.


Pressekontakt: Stiftung kreuznacher diakonie (georg.scheffler[at]kreuznacherdiakonie.de)
www.kreuznacherdiakonie.de
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